Christopher Schwerdts Molch- und Salamanderseite!

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1. Einleitung

Habituszeichnungen fossiler und rezenter Vertebraten. Die Umrisse wurden mit einem Stabilo-Fineliner vorgezeichnet und eingescannt, koloriert wurde mit Hilfe von GIMP und Maus. Nähere Informationen in den Hinweisen bei den einzelnen Vertretern. Außerdem noch einige schwarz-weiß-Zeichnungen mit dem Stabilo-Fineliner. Die Schwarz-weiß-Zeichnungen wurden für verschiedene Berichte und Veröffentlichungen angefertigt.

2. Galerie

Pteraspis, ein Kieferloser aus dem Silur. Zeichnung frei nach einer Vorlage bei STORCH & WELSCH (2004), 21.12.10.

Die Kieferlosen (Agnatha) brachten im Ordovizium und Silur zahlreiche kleine, stark gepanzerte Vertreter hervor. Die Preraspiden evovierten im Silur und sind bis ins darauf folgende Devon bekannt. Ein typischer Vertreter ist Pteraspis, welcher an Kopf und Vorderrumpf durch starke Panzerplatten geschützt war. Eine langezogene Rostralplatte gibt dem Kopf ein äusserst zugespitzes Aussehen. Hinterer Rumpf und Schwanz sind mit kleinen, schuppenähnlichen Hornplatten bedeckt. Über die Lebensweise von Pteraspis ist wenig bekannt. Man vermutet, dass die meisten Pteraspiden in Flüssen, Flußmündungen oder an flachen Küsten gelebt haben.

Bergmolch Mesotriton alpestris, Männchen in Wassetracht. Zeichnung frei nach mehreren Vorlagen bei THIESMEIER & SCHULTE (2010), 22.12.10.

Bergmolche sind typische Vertreter der Europäischen Wassermolche (ehemalige Sammelgattung Triturus). Die Männchen bilden während der Fortpflanzungszeit ein prächtiges, buntes Hochzeitskleid aus und sind dann häufig nachts auf dem Gewässerboden zu beobachten, wo sie auf der Suche nach paarungsbereiten Weibchen herumstreifen.

Auerhühner. Henne (rechts) und Hahn (links). Zeichnung nach verschiedenen Vorlagen, 23.12.10.

Das Auerhun (Tetrao urogallus) ist der größte heimische Vertreter der Raufußhühner (Gruppe innerhalb der Fasanenartigen, Phasianidae). Andere Vertreter sind z.B. Haselhuhn und Birkhuhn. Der gänsegroße Hahn ist relativ bunt und wehrhaft, die kleinere Henne in der Bodenvegetation gut getarnt. Auerhühner besiedeln baumreiche Heiden, Mittelwälder und beerkrautreiche Mischwälder in Gebirge und Ebene. Da die meisten dieser Habitate in Mitteleuropa aufgrund intensiver forstwirtschaftlicher Praktiken zerstört wurden, ist das Auerhuhn im 20sten Jahrhundert immer seltener geworden und inzwischen ausserhalb der Alpen fast ausgestorben. Im Schwarzwald und Bayerischen Wald bemüht man sich derzeit intensiv, noch vorhandene Restbestände zu stützen.

3. Literatur

STORCH, Volker & WELSCH, Ulrich: Systematische Zoologie, Heidelberg (u.a.), 2004.

THIESMEIER, Burkhard & SCHULTE, Ulrich: Der Bergmolch. Im Flachland wie im Hochgebirge zu Hause, Bielefeld 2010.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. Juli 2013 um 15:05 Uhr