Biologie, Pflege und Zucht des Apuanischen Bergmolches,
Mesotriton alpestris apuanus (BONARPARTE 1839)
1. Einleitung - Molche als Haustiere



Die Heimtierhaltung von Molchen und Salamandern ist im Vergleich zu anderen Bereichen der Terraristik eher wenig verbreitet und nach wie vor eher Gegenstand einer kleinen, aber engagierten Gruppe von Liebhabern. Doch lassen sich die Habitatansprüche vieler Schwanzlurche im Aquarium bzw. Terrarium sehr gut umsetzen. Die Tiere zeigen, wie jedem interessierten Naturfreund bekannt sein dürfte, darüber hinaus oft herrliche Farben und auch interessante Verhaltensweisen. Schließlich ermöglicht die Haltung und Nachzucht von Amphibien auch, anderen Menschen diese Tiere anschaulich näherzubringen und so für ihren Schutz zu werben.
Einige Klassiker der Amphibienhaltung entstammen der Famlilie Salamandridae, von der auf dieser Seite ja im Wesentlichen die Rede ist. Hier sind besonders verschiedene Vertreter der asiatischen Gattung Cynops (Feuerbauchmolche) seit vielen Jahrzehnten beliebt und bei den Liebhabern vertreten. Sie lassen sich mit den entsprechenden Kenntnissen sehr gut nachziehen, so das man heute keinesfalls mehr auf Wildfänge aus dem Zoohandel angewiesen ist. Auf dieser Seite möchte ich aber vorwiegend auf eine andere empfehlenswerte Art eingehen: Den Apuanischen Bergmolch Mesotriton alpestris apuanus.
2. Der Apuanische Bergmolch
2.1 Beschreibung

Männchen des Apuanischen Bergmolches im Hochzeitskleid. Man beachte die große Kloake und die bunte Färbung, welche derjenigen unseres heimischen Bergmolches stark ähnelt. Ursprünglicher Fundort dieses Zuchtstammes: Cardoso/Toskana. Foto: Chr.Schwerdt.

Dieses adulte, etwa 5 Jahre alte Weibchen von M. a. apuanus zeigt schon im Winter einen kräftigen Laichansatz, welcher seine füllige Gestalt erklärt. Ursprünglicher Fundort dieses Zuchtstammes: Cardoso/Toskana. Foto: Chr.Schwerdt.
Im Wesentlichen gleicht M. alpestris apuanus seinem mitteleuropäischen Vetter M. alpestris alpestris, also unserem heimischen Bergmolch. Eine sichere Unterscheidung von der Nominatform ist nicht bei jedem Exemplar möglich. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal bezieht sich auf die Färbung der Bauchseite. Apuanische Bergmolche zeigen tendenziell eine verstärkte Fleckung im Kehlbereich, welche sich besonders zu den Körperflanken hin auch proximal ausdehnen kann. Mitteleuropäische Bergmolche zeigen indessen meist nur einige Flecken entlang der Kehlfalte oder sind unterseits generell ungefleckt. Andere Zeichnungsmerkmale, welche für die Unterscheidung beider Unterarten genannt werden, wie z.B. eine besonders leuchtende Färbung bei M. a. apuanus, liegen weitestgehend im Bereich der Nominatform. Es ist daher dringend notwendig, weitere Merkmale nachzuweisen, welche die Aufrechterhaltung der Unterart M. a. apuanus gerechtfertigt erscheinen lassen (Vgl. hierzu auch GROSSENBACHER u.a., 1999).
Meiner Auffassung nach ist die gelegentlich für den Apuanischen Bergmolch gebrauchte Bezeichnung Ichthyosaura alpestris apuana (LATREILLE 1801) ungültig, da es unklar ist, ob das für die Gattungsbeschreibung verwendete Typusexemplar überhaupt dem Bergmolch zuzurechnen ist (GROSSENBACHER, mündliche Mitteilung). Die Gattungsbezeichnung Ichthyosaura wird daher auf dieser Seite nicht verwendet.
2.3 Verbreitung
Im Gegensatz zur Nominatform zeigt der Apuanische Bergmolch ein eher kleinräumiges Verbreitungsgebiet. Über sein Vorkommen in Südostfrankreich herrscht in der Forschungsliteratur Unklarheit. NÖLLERT & NÖLLERT (1992) nennen die Unterart apuanus für die Basses-Alpes und die Alpes Maritimes bei Saint-Étienne-de-Tinée. GROSSENBACHER (u.a.) zitieren jedoch eine Untersuchung, nach der die Tiere in den französischen Alpen zwar Allele von M. a. apuanus besitzen, aber dennoch zur Nominatform gehören. Welche morphologischen Kriterien hier für diese Einordnung zur Rate gezogen wurden, bleibt unklar. Eigene Beobachtungen zum Status dieser Populationen konnten bisher nicht gemacht werden.
Besser untersucht scheint die Situation der Unterart in Norditalien. Hier ist M. a. apuanus vom Tiefland bis in die subalpine Höhenstufe des Apeninn verbreitet. Isolierte Vorkommen befinden sich in Lazien sowie in Kalabrien, letzteres weit abseits vom Hauptareal der Unterart.
GROSSENBACHER (u.a., 1999) bemerken weiterhin, dass der Apuanische Bergmolch in seinem Areal keinesfalls so häufig ist, wie die Nominatform in Mitteleuropa. Einige Populationen sind offenbar bereits vollständig erloschen (Günter SCHULTSCHIK, schriftl. Mitteilung). Doch sind die Angaben zu Verbreitung, Habitatwahl und einer möglichen Gefährdung in deutscher Sprache insgesamt sehr dürftig und entsprechen keineswegs z.B. dem, was wir bei M. a. alpestris bereits über die Verbreitung und Populationsökologie wissen. Deutlich wird jedoch immerhin, dass auch Mesotriton alpestris apuanus eine große Vorliebe für Waldgebiete bzw. dessen Nähe zu zeigen scheint (GROSSENBACHER, u.a., 1999).
2.4 Haltung
Mesotriton alpestris apuanus neigt in Menschenhand dazu, seinen Wasseraufenthalt über das ganze Jahr auszudehnen. Günter SCHULTSCHIK bemerkt weiterhin, dass einige Populationen des apuanischen Bergmolches auch im Freihand ganzjährig aquatisch leben. Um dieser Neigung der Tiere zu entsprechen, ist es empfehlenswert, sie in einem Aquarium unterzubringen. Die im Handel angebotenen Standardgrößen mit 54 bzw. 112 Litern Inhalt sind hierfür recht gut geeignet. Nach oben hin sind dem Aquarienvolumen natürlich keine Grenzen gesetzt. Der Standort des Behälters sollte keinesfalls sonnig gewählt werden, auch wenn sich die Molche gegenüber zeitweiligen sommerlichen Temperaturen recht tolerant zeigen.
Bei der Einrichtung des Beckens sind wowohl die relativ benthische Lebensweise des Bergmolches als auch sein Bedürfnis zu berücksichtigen, nachts zwischen Pflanzen nahe der Wasseroberfläche auszuruhen. Daher läßt man eine Hälfte des Behälters mit Wasserpflanzen zuwachsen und in der anderen am Boden viel Platz, so das die Molche hier nach Nahrung suchen können. Es entspricht ihrem natürlichen Verhalten, auf dem Boden herumzulaufen und zwischen Blättern und Steinen nach Nahrung zu suchen. Daher kann man derartiges Substrat als Bodengrund verwenden (z.B. Eichen-oder Buchenlaub). Es schadet den Tieren hierbei nicht, wenn sich Mulmecken bilden. Allerdings sind zur Wasserhygiene die regelmäßige Entfernung von Futterresten und Teilwasserwechsel angebracht. Auch Innen-und Außenfilter können verwendet werden, allerdings sind Bergmolche nicht strömungsliebend. Man kann daher den Durchfluß z.B. durch eine aufgebundene Schaumstoffpatrone abbremsen.
Was die Wasserwerte angeht, zeigen sich die Molche relativ flexibel. Jedoch sollte man stark saure oder sehr alkalische pH-Werte vermeiden. Man bedenke hierzu, dass Flutschwadengesellschaften beispielsweise in sauerländischen Molchgewässern die häufigste Vegetationsform darstellen. Sie bevorzugen ein schwach saures bis neutrales Millieu.
Wird dies auch im Aquarium gewährleistet, so hat man außerdem eine große Auswahl an verschiedenen Wasserpflanzenarten zur Verfügung. Geeignet sind hierbei vor allem solche Arten, welche dazu tendieren, nahe der Wasseroberfläche einen hohen Deckungsgrad zu erreichen. Ich persöhnlich verwende vorwiegend Argentinische Wasserpest, Elodea callitrichoides, weiterhin eine Vallisneria-Art, die ich bisher nicht bestimmt habe, sowie die Amazonas-Schwertpflanze Echinodorus bleheri. Andere Halter verwenden vorwiegend Javamoos, welches allerdings den Nachteil hat, abzusinken, also nicht an der Wasseroberfläche zu verbleiben. Dem kann man entgegenwirken, in dem man es mit Pflanzen mischt, welche einen stärkeren Auftrieb haben, oder es an Einrichtungsgegenstände festbindet.
Die Pflanzen benötigen eine Beleuchtung, welche bei den hier angeführten Arten aus einer Leuchtstoffröhre oder Energiesparlampen bestehen kann. Eine Düngung der Pflanzen ist hingegen meist nicht notwendig, wenn das Becken mit Molchen besetzt ist, da deren Stoffwechselprodukten ausreichende Mengen an Basen und Nährstoffen enthalten. Da die apuanischen Bergmolche einem Jahreszeitenklima entstammen, ist die Beleuchtungsdauer über das Jahr zu variieren. Bewährt haben sich bei mir 12 Stunden Beleuchtungsdauer im Sommer, 10 Stunden in den Übergangszeiten und 8 Stunden im Winter. 14 Stunden Beleuchtung und mehr während des Sommerhalbjahres sind nicht ratsam, weil dadurch Grünalgenwachstum gefördert werden kann, das im schlimmsten Falle die Pflanzen erstickt, welche dann auch nicht mehr in ausreichendem Maße für die Aktivitäten der Molche zur Verfügung stehen.
Die Temperatur im Molchbecken sollte ebenfalls dem Laufe von Jahreszeiten im mediterranen Klima angepasst sein. Die Tiere werden nicht überwinternt, sondern in einem Raum untergebracht, in dem sich die Wintertemperaturen zwischen 15-18°C bewegen. Im Frühjahr können bereits wieder 18-21°C erreicht werden. Temperaturen von bis zu 24°C werden im Sommer für einige Wochen vertragen. Bei höheren Temperaturen können Gesundheitsschäden auftreten, welche sich z.B. darin äussern, das die Molche tagelang auf der Korkinsel herumhocken und das Futter verweigern. Meist erholen sie sich zwar nach Temperaturabsenkung, dennoch sollte man Mesotriton alpestris apuanus Temperaturen über 24°C auf keinen Fall aussetzen. Die genannte Temperaturspanne wird auch von den empfohlenen Wasserpflanzen problemlos vertragen.
Schließlich sei an dieser Stelle noch auf eine ausreichende Ausbruchssicherung hingewiesen. Eigenwöhnte Apuanische Bergmolche, welche sich wohl fühlen, neigen nicht zu Ausbruchsversuchen. Bei neu eingesetzten Tieren kann es aber passieren, dass diese in Panik geraten und an den Glasscheiben des Behälters emporzuklettern versuchen. Man sollte das Becken daher durch einen nach innen reichenden, mindestens 5cm breiten Rand aus Klebeband absichern.
Haben sich die Molche im Aquarium eingewöhnt, so werden sie ihre gewohnten Verhaltensweisen zeigen. Tagsüber verbringen sie die meiste Zeit im Pflanzendikicht, bei Hunger laufen sie auf dem Boden herum und stöbern zwischen Kieseln oder Blättern nach Nahrung (vgl. oben). Ist ein Molch bei der Nahrungssuche erfolgreich, so werden dadurch weitere Exemplare angelockt. Nachts ruhen sie meist auf dem Pflanzenteppich nahe der Wasseroberfläche. Einige wenige Tiere verlassen dann auch gerne das Wasser für einige Minuten, um dann an Land auszuruhen. Für diesen Zweck sollte man an einer Stelle ein Korkstück auf die Wasseroberfläche legen, die sog. Korkinsel. Schließlich sollen alle Verhaltensweisen, welche direkt oder indirekt mit der Fortpflanzung zusammenhängen, im Abschnitt "Nachzucht" besprochen werden.
2.5 Ernährung
Spezifische Informationen zur Ernährung von Mesotriton alpestris apuanus sind, zumindest in Deutscher Sprache, kaum zu bekommen. Wir müssen uns daher an Angaben für die Nominatform Mesotriton a. alpestris orientieren, welche jedenfalls in ausreichendem Maße vorhanden sind (Vgl. auch Artportrait "Bergmolch"). Es ist dem entsprechend durchaus sinnvoll, Chironomidenlarven als Grundfutter für die Tiere zu verwenden. Sie werden sowohl lebend, als auch gefroren gerne gefressen. Um den Speiseplan der Molche abwechslungsreich zu gestalten, geben wir von Zeit zur Zeit lebende Ephemeropteren- und Trichopterenlarven, sowie lebende Bachflohkrebse der Gattung Gammarus, z.B. Gammarus pulex oder Gammarus fossarum. Ich füttere dieses Lebendfutter regelmäßig einmal die Woche, ausser im Hochwinter. Einige Futterorganismen entkommen überdies meist dem ersten Ansturm der Molche und stellen in den folgenden Tagen und Wochen ein weiteres, potentielles Futterreservoir dar. Gelegentlich können darüber hinaus auch kleingeschnittene Regenwürmer gerreicht werden, welche von manchen Exemplaren mit Vorliebe, von anderen eher zögerlich genommen werden.

Auch diese großen Larven des Apuanischen Bergmolches lassen sich für gefrorene Rote Mückenlarven begeistern. Im Gegensatz zu den Elterntieren sind sie auf den Flanken komplett schwarz gefleckt. Foto: Chr. Schwerdt.
2.6 Nachzucht
In der Regel beginnen die Molche mit Fortpflanzungsaktivitäten, sobald Wassertemperatur und Beleuchtungsdauer im Spätherbst deutlich absinken. Es handelt sich also um Winterlaicher. Ein Zusammenhang mit dem Winterregenklima ihrer mediterranen Heimat ist wahrscheinlich. Das Fortpflanzungsverhalten gleicht jenem des heimischen Bergmolches. Gleiches gilt für die Embyrionalentwicklung und grundsätzlich auch für die Larven. Jedoch neigen die Larven des Apuanischen Bergmolches stärker als die ihres nördlichen Vetters dazu, die Metamorphose monatelang hinauszuzögern und währenddessen eine erhebliche Größe von 4-5 cm zu erreichen. Einige Exemplare behalten selbst mit einer Größe von über 7cm larvale Merkmale und werden mit äusseren Kiemen geschlechtsreif. Dieses Phänomen wird als Pädomorphose bezeichnet. Es wird dadurch gefördert, dass man die Larven gut füttert und einen Überbesatz der Aquarien vermeidet.

Dieses Männchen von Mesotriton alpestris apuanus ist bereits geschlechtsreif, verfügt aber noch über äussere Kiemen. Es ist teilweise pädomorph. Foto: Chr. Schwerdt.
Adulte Apuanische Bergmolche neigen kaum dazu, ihre Eier und Larven zu fressen. Man kann daher die ersten Larven eines Jahrgangs bei den Elterntieren belassen. Später aufgefundene Junglarven sollte man hingegen besser in einem eingefahrenen Aufzuchtterrarium großziehen, da sie von den älteren Larven angefressen werden können. Die Ernährung der Larven entspricht weitestgehend jener der Adulti. Junge Larven erbeuten zudem kleine Crustaceaen, welche sich im Mulm und zwischen Blättern aufhalten. Ergänzend können auch Cyclops-Nauplien verfüttert werden.
Oftmals gehen die Jungtiere nach der Metamorphose nicht an Land, bei pädomorphen Tieren ist dies niemals der Fall. Solche Exemplare können bei den Elterntieren belassen werden. Jungtiere, welche jedoch die Korkinsel aufsuchen und dauerhaft auf ihr verweilen, überführt man in ein Terrarium. Dieses sollte sowohl feuchte als auch trockene Bereiche aufweisen. Verfüttert werden dann Microheimchen und Drosophila. Verendete Futtertiere und Kot sind regelmäßig zu entfernen. Nach 1-2 Monaten kann versucht werden, die Landgänger wieder ans Wasser zu gewöhnen. Dafür sollten gut durchkrautete Behälter mit geringem Wasserstand verwendet werden. Alternativ können sie noch eine Zeitlang weiter an Land gepflegt werden.
3. Literatur
- GROSSENBACHER, Kurt (u.a.): Triturus alpestris (LAURENTI, 1768) - Bergmolch, in: Handbuch der Reptilien und Amphibien Europas Band 4/IIA, 1999, S. 607-657.
- NÖLLERT, Andreas & NÖLLERT, Christel: Die Amphibien Europas, Stuttgart, 1992.
4. Empfehlenswerte Internetadressen
Die unten angeführten Websites möchte ich allen Molchfreunden und darüber hinaus auch jedem ans Herz legen, der nach dem Lesen dieses Berichtes Interesse daran gefunden hat, in Zukunft Haltungserfahrungen mit Mesotriton alpestris apuanus oder anderen Molchen zu sammeln.
4.1 Paul Bachhausens Molch-und Salamanderseiten
Paul BACHHAUSEN hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in erster Linie auf die Haltung und Nachzucht eurasiatischer Salamandriden spezialisiert. Bemerkenswert sind vor allem seine Erfolge, die verschiedenen, oftmals recht langsam heranwachsenden Vertreter der Gattung Cynops in erheblicher Zahl nachzuziehen und die dafür erforderlichen Kenntnisse einem breiten Kreis von Molchfreunden zugänglich zu machen. Auf seiner Seite findet man ausserdem Informationen über die sog. Salamanderwanderungen. Hierbei handelt es sich um oftmals hervorragend konzipierte naturkundliche Exkursionen, welche jedem Interessierten ermöglichen, Amphibien und Reptilien im Gelände anzutreffen und so selbst Erfahrungen zu Populationsökologie, Gefährdung und Schutzmaßnahmen zu sammeln. Auch mit der AG Amphibienschutz im NABU MK wurden schon mehrere dieser Exkursionen gemeinsam durchgeführt. Dabei standen natürlich vor allem unsere heimischen Molche sowie die Natur- und Landschaftsgeschichte des Märkischen Sauerlandes im Mittelpunkt.
4.2 Salamanderland
Die Seite von Günter SCHULTSCHIK bietet dem Molchfreund detaillierte Informationen zu Urodelen verschiedener Familien. Dabei werden Freilandbeobachtungen und Daten aus der Forschungsliteratur in Artportraits geschickt mit den umfassenden Erfahrungen zu Haltung und Nachzucht verbunden, die der Autor im Laufe geraumer Zeit gesammelt hat. Man findet hier auch Erfahrungsberichte zu den Vertretern der Gattungen Salamandra, Mesotriton und Lissotriton, u. a. auch zu Mesotriton alpestris apuanus. Meine Tiere stammen von Exemplaren ab, die von G. SCHULTSCHIK vor Jahrzehnten in der Toskana gesammelt wurden (vgl. oben).
4.3 Lungenlos
Und hier die Website von Kamil Szepanski, auf der vorwiegend Informationen zu lungenlosen Salamandern der Familie Plethodontidae geboten werden. Vertreter diese Familie werden gelegentlich importiert, jedoch gibt es im Internet kaum brauchbare Erfahrungsberichte für ihre Pflege und Zucht. Insofern füllt Lungenlos eine erhebliche Lücke und man darf auf weitere Berichte gespannt sein.
4.4 Fabians Molchseite
Last but not least die neue Molchseite von Fabian Immenkötter. Äusserst detaillierte Haltungsinformationen vor allem zu M. alpestris apuanus, Cynops pyrrhogaster sasayamae und Taricha granulosa stützen sich auf jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Molchen.




Apuanischer Bergmolch





